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anja101
26.04.2012 11:08:08 anja101 hat ein Thema kommentiert gute Onlineshops???: Mein lieblings Online_Shop ist Universal, dort finde ich alle Marken :) Hier habe ich einen Gutscheincode gefunden. http://www.fuchsgutschein.at/universal  
flyingmouse88
16.04.2012 14:02:53 flyingmouse88 hat ein Thema kommentiert Serien die süchtig machen:  Also am liebsten sehe ich ja gute alte Serien! Habe mir gerade die Komplett-Box von Roseanne bestellt! Auch Full House, Der Prinz von Bel Air, Bill Cosby Show etc. Einfach toll! Aber bin auch Fan von How I Met Your Mother und The big bang theory.
ladyinblack
13.04.2012 20:38:37 ladyinblack hat ein Thema kommentiert heut zu tage Urlaub buchen?: Gute Frage. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob  es irgendwelche Unterschiede gibt..Aus meiner Erfahrung kann ich aber sagen, man kann sich in einem Reisecenter sehr proffesionell beraten lassen. Je nach was man genau erwartet, finden sie etwas Passendes Im Internet muss man in der Regel stundenlang suchen, bevor  man das richtige findet
ladyinblack
13.04.2012 20:20:50 ladyinblack hat ein Thema kommentiert Locken (Naturlocken, Dauerwelle,...,):  Ich hab seit immer Locken. Ich glaub ich hab inzwischen alle Produkte ausprobiert, die es gibt. Am meisten war ich mit Kerastase zufrieden aber die sind so teuer:( Außerdem hat noch Matrix gute Produkte für Locken.
 
pandora
27.12.2011 21:29:49 pandora hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Überraschend oft gibt es auch Formfehler, die man nutzen kann. Beschilderung nicht korrekt, temporäre Schilder nicht ordnungsgemäß etc. Einfach mal Googeln, die Experten diskutieren das hier: http://www.verkehrsportal.de Jedenfalls gut überlegen, da es jedenfalls Zeit und Nerven kostet und eventuell auch deutlich mehr Geld!
20.03.2011 21:34:17 Gast braucht einen Rat: Exmann zahlt Unterhalt trotz Verpflichtung nicht.
20.03.2011 21:34:14 neuer Ratgeber Antwort Exmann zahlt Unterhalt trotz Verpflichtung nicht. : Sachverhalt: Bei Scheidung wird eine Zahlung von U
19.03.2011 18:58:06 Gast braucht einen Rat: Was kann ich tun wenn ich einen Strafzettel bekomm
 
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28.06.2010  |  Kommentare: 2

„Mein Körper gehört mir!” - Ein Präventionsprogramm gegen sexuellen Kindesmissbrauch

„Mein Körper gehört mir!” - Ein Präventionsprogramm gegen sexuellen Kindesmissbrauch
Laut Statistik wird jedes fünfte Kind in Österreich Opfer von sexuellem Missbrauch. Durchschnittlich muss ein betroffenes Kind neun Mal bei Erwachsenen um Hilfe bitten, bevor es diese bekommt.


Wissen macht stark


Schon die Kleinen wissen, was ihnen gehört: „Mein Zimmer, mein Auto, meine Mama!” Doch was ist mit „Mein Mund, meine Beine, mein Po?”

Kinder wachsen mit körperlicher Nähe auf – und die tut eigentlich immer gut. Aber manche Erwachsene missbrauchen das Vertrauen der Kinder. Gerade im nahen sozialen Umfeld verschwimmen die Grenzen zwischen Zärtlichkeit und Missbrauch. Sexueller Missbrauch an Kindern jeden Alters ist weiter verbreitet, als man glaubt oder glauben will. Laut Statistik wird jedes fünfte Kind in Österreich Opfer von sexuellem Missbrauch. Durchschnittlich muss ein betroffenes Kind neun Mal bei Erwachsenen um Hilfe bitten, bevor es diese bekommt. Deshalb ist auch die Sensibilisierung von Erwachsenen für dieses schwierige Thema notwendig.

Stärkung des Nein-Gefühls

Das Theaterprojekt „Mein Körper gehört mir!” vermittelt Schülerinnen und Schülern der 3. und 4. Volksschulklassen auf kindgerechte Art, was sexueller Missbrauch ist und wie sie sich dagegen wehren können. „Wir vermitteln praktische Strategien und ermutigen Kinder, ihren Nein-Gefühlen zu vertrauen, anderen von diesen zu erzählen und sich Hilfe zu holen”, so Günther Ebenschweiger, Präsident des Österreichischen Zentrums für Kriminalprävention.

Im Jahr 2001 ins Leben gerufen, hat „Mein Körper gehört mir!” 2009 bereits 50.000 Kinder, sowie 40.000 Eltern und LehrerInnen erreicht.

Aus dem Alltag

Der Nachbar wollte dem Buben beibringen, wie man Tennis spielt, und fasste ihm dabei an den Po. „Mein Körper gehört mir!” schildert Situationen, in denen die körperlichen Grenzen von Kindern überschritten und verletzt werden und thematisiert Facetten sexueller Gewalt.

Der Zwang, das schreckliche Geheimnis zu bewahren, belastet Kinder in höchstem Ausmaß. Täter sagen beispielsweise: „Deine Eltern werden dir nicht glauben. Sie kennen mich und sie werden sagen, dass du schlecht und verlogen bist.” oder: „Wenn du was sagst, komme ich ins Gefängnis. Die Mama und deine Geschwister werden dann böse auf dich sein.” Dadurch werden den Kindern ungerechtfertigte Schuldgefühle eingeimpft, die es zu überwinden gilt.

Täter verstecken ihre Übergriffe oft im Spiel, in der Körperpflege oder in körperlichen Untersuchungen. Sie fädeln solche „Spiele” so raffiniert ein, dass das Kind vollkommen verwirrt ist, an der eigenen Wahrnehmung zweifelt und schweigend leidet:
  • Über 50% der Betroffenen sind unter 6 Jahren.
  • 30% sind im Alter von 6 bis 10 Jahren.
  • In 80% der Fälle sucht das Opfer die Schuld bei sich.
  • 90% der TäterInnen finden sich im Familienkreis.
  • Nur 10% sind FremdtäterInnen.

Spannende Dialoge

„Mein Körper gehört mir!” ist keine bloße Vorführung, sondern eine lebhafte Unterhaltung mit den Kindern. Da ist es selbstverständlich, dass eine klare und kindgerechte Sprache gesprochen wird. Weil die Kinder mitdenken, mitfühlen und mitreden, verinnerlichen sie die Geschichten und Botschaften nachhaltig. Für die Eltern und LehrerInnen wird das Stück im Vorfeld bei einem Elternabend präsentiert. Ein(e) PsychologIn oder PsychotherapeutIn und das Schauspielerpaar sprechen und diskutieren im Anschluss mit den Müttern, Vätern und LehrerInnen.

Durch die kindgerechte Vermittlung ist das Projekt bei den Kindern sehr beliebt, es überfordert sie nicht, klärt aber auf. Ein Volksschulkind über das Theaterstück: „Mir hat an diesem Projekt am besten gefallen, dass uns klargemacht wurde, was sexueller Missbrauch ist.”

Die Kosten für drei Aufführungen (inklusive Organisation, Elternabend, Infomaterial und ReferentInnenhonoraren) liegen zwischen 1.450 und 1.700 €, abhängig von der Klassenanzahl. Erfahrungsgemäß wird dieser Betrag zu je einem Drittel über Subventionen, Sponsoring und der Schule bzw. dem Elternverein aufgebracht.


Mehr Infos

Österreichisches Zentrum für Kriminalprävention

www.aktiv4u.at

(mf)


 

Kommentare

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28.06.2010 13:39:34 tina  |  Anzahl Postings: 28  |  offline
eigentlich unfassbar, dass ein kind neun Mal (!) um Hilfe bitten muss bevor ihm geholfen wird! Allein die Überwindung, die das Kind aufbringen muss um darüber zu sprechen um dann keine hilfe zu bekommen..
 

28.06.2010 11:31:22 susi24  |  Anzahl Postings: 87  |  offline
tolles programm und toller artikel dazu
 
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